8. August 2021

Piazzolla in erfrischendem Klanggewand | Lucienne Renaudin Vary&Ksenija Sidorova

08.08. Sonntag, 18:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst von Metternich Konzert-Kubus

Piazzolla in erfrischendem Klanggewand

Trompete und Akkordeon? Zugegeben: eine nicht alltägliche Kombination. Aber warum nicht mal etwas Neues wagen? Astor Piazzolla hätte es gefallen. Der Ruhm des großen Komponisten verdankt sich schließlich seinem Wagemut. Er traute sich, den Tango in die klassischen Konzerthäuser zu bringen und hat damit gleich zwei Musikwelten revolutioniert. Den entscheidenden Anstoß gab Nadia Boulanger. „Du Idiot!“, soll sie ihren Schüler angefahren haben, als er ihr widerwillig seine Tangokompositionen vorgespielt hatte. „Merkst Du nicht, dass dies der echte Piazzolla ist?“ Zum 100. Geburtstag Piazzollas gehen Lucienne Renaudin Vary und Ksenija Sidorova auf Spurensuche im musikalischen Leben des Argentiniers: Nach Inspirationsquellen halten sie Ausschau und spüren musikalischen Wahlverwandtschaften nach.

Lucienne Renaudin Vary, Trompete
Ksenija Sidorova, Akkordeon

Astor Piazzolla (1921 – 1992): „Histoire du Tango“ (ca. 25’)
Nadia Boulanger (1887 – 1979): „Lux Aeterna“ (ca. 2’)
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Adagio aus: Konzert d-Moll BWV 974 (ca. 4’) (Akkordeon Solo)
Carlos Gardel (1890 – 1935): Medley of two Gardel’s Tangos (ca. 6’)
Astor Piazzolla: „Chiquilin de Bachin“ (ca. 3’)
Alberto Ginastera (1916 – 1983): „Danza de la mosa donosa“ op. 2,2 aus: „Danzas argentinas“ op. 2 (ca. 4’)
Manuel de Falla (1876 – 1946): Siete Canciones Populares Españolas (ca. 13’)
Astor Piazzolla: „Libertango“ (ca. 5’)
Gioachino Rossini (1792 – 1868): „La danza“ (ca. 3’)

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