9. Juli 2021

Luft und Erde im perfekten Zusammenspiel | Buniatishvili Schwestern

09.07. Freitag, 20.00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst von Metternich Konzert-Kubus

Luft und Erde im perfekten Zusammenspiel

„Gvantsa ist Erde, ich bin Luft. Aber wir spüren einander.“ Ein poetisches Bild findet Khatia Buniatishvili für das innige Verhältnis zu ihrer Schwester. Nur ein Jahr ist Gvantsa älter als Khatia. Die äußere Ähnlichkeit ist unverkennbar. Ihr gemeinsames Spiel ist unvergleichlich organisch: „Mal ist Gvantsa der Schatten und ich das Licht, mal ist es umgekehrt“, beschreibt es die Jüngere der Schwestern. Dass sie seit früher Kindheit gemeinsam musizieren und sich blind vertrauen, ist so gut hör- wie förmlich spürbar. Das schafft die Basis für die beeindruckende Spontaneität der Schwestern. Gemeinsam lassen sie sich nur zu gerne auf musikalische Wagnisse und programmatische Experimente ein. Stilistische Grenzen kennen sie dabei nicht: Ob Klassik, Romantik, Tango oder georgische Volksmusik – gespielt wird, was Gvantsa und Khatia gefällt.

Khatia Buniatishvili, Klavier
Gvantsa Buniatishvili, Klavier

Franz Schubert (1797 – 1828): Fantasie f-Moll D 940
Johannes Brahms (1833 – 1897): Auswahl aus: Ungarische Tänze WoO 1
Franz Liszt (1811 – 1886): Ungarische Rhapsodie Nr. 2 cis-Moll für Klavier zu vier Händen
George Gershwin (1898 – 1937): Fantasie über Themen aus „Porgy and Bess“ für zwei Klaviere
Darius Milhaud (1892 – 1974): „Scaramouche“ op. 165b für zwei Klaviere

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