22. Juli 2021

Auf dem Gipfel von Beethovens Sonatenschaffen | Elisabeth Leonskaja

22.07. Donnerstag, 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst von Metternich Konzert-Kubus

Auf dem Gipfel von Beethovens Sonatenschaffen

„Beethovens Musik verlangt vom Musiker, dass er die Extreme aufsucht“, sagt Elisabeth Leonskaja. Vor mehr als 40 Jahren erlebte die gebürtige Russin bei den Salzburger Festspielen ihren internationalen Durchbruch und zählt seither kontinuierlich zur Weltspitze der Klavierszene. Mit Beethoven pflegt sie eine lange und intensive Beziehung. In seiner Wahlheimat Wien hat auch sie seit Jahrzehnten ihr Zuhause und betont, den Wiener Klassiker in diesem Umfeld erst wirklich verstanden zu haben. Wenn sich Beethoven in ihrer Diskografie auch rar macht, so sind es doch gerade seine letzten drei Klaviersonaten, die Leonskaja eingespielt hat und die sie bewusst als Trias aufs Programm setzt. Eine ungeheure Reichhaltigkeit entdeckt sie darin und ebenso eine tiefe Emotionalität. Diese drei letzten Sonaten begreift man nicht umsonst als Beethovens Testament.

Elisabeth Leonskaja, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Klaviersonate Nr. 30 E-Dur op. 109 (ca. 19’)
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110 (ca. 25′)
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111 (ca. 26′)

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