23. Februar 2021

Am 06.03.2021 heißt es wieder – Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten…

Weinversteigerungen haben im Rheingau eine lange Tradition. Begründet wurde diese Tradition 1806, als der Herzog von Nassau erstmals im Kloster Eberbach Wein im Fass versteigern ließ. Mit dieser fantastischen Tradition wollen wir auch in diesen so besonderen Zeiten nicht brechen, und so versteigern der VDP.Rheingau gemeinsam mit dem Weingut Kloster Eberbach ihre Weine auch in diesem Jahr – allerdings nicht in der gewohnten Form als „nasse Versteigerung“. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen, und so findet die diesjährige Versteigerung zum ersten Mal ausnahmslos online statt.

Neben den bereits bewährten VDP.AUKTION. RÉSERVE Weinen, den edelsüßen Spitzenweinen und Unikaten in Großflaschen kommen in diesem Jahr auch ganz besondere Raritäten unter den Hammer. Diese Weine werden exklusiv nur über die Versteigerung angeboten.

Nach den großen Erfolgen der Schloss Johannisberger Rieslinge in den letzten Jahren, 2020 erzielten wir mit einer 0,7l Flasche 1920iger Schloss Johannisberger Riesling Goldlack mit 18.000 € einen Rekordpreis, haben wir auch in diesem Jahr für Sie einige besondere Tropfen aus unserer Schatzkammer „Bibliotheca Subterranea“ geholt.

Der erste Wein, welcher mit der Losnummer 35 in die Versteigerung geht, ist eine 15 l Flasche (Nebukadnezar) 2019er Schloss Johannisberger Grünlack. Diese vom bekannten amerikanischen Weinkritiker James Suckling mit 100 Punkten ausgezeichnete Spätlese wurde von ihm 2020 zum zweit besten Wein der Welt prämiert.

Als zweiten Wein versteigern wir 6x 0,7l-Flaschen 1971iger Schloss Johannisberger Himmelblaulack Auslese (Losnummer 36). Dieser Jahrgang war nach den etwas kühleren 60iger Jahren ein echtes Highlight. Der Rhein hatte ein historisches Niedrigwasser und so bewahrheitete sich wieder einmal der Spruch „Kleiner Rhein – Großer Wein“.

Hinter den Losnummern 43 und 44 verbirgt sich die 2011er Schloss Johannisberger Goldlack Fass 174 Trockenbeerenauslese. Diese außergewöhnliche TBA wird 12x als 0,75l Flasche (Nr. 43) und 12x als 0,375l Flasche (Nr.44) angeboten. Der perfekte Jahresverlauf endete mit einem Altweibersommer, der diese famose Trockenbeerenauslese entstehen ließ. Dieser Wein wurde in einem 330l Fass aus Schloss Johannisberger Eiche spontan vergoren und besticht durch eine intensive Süße, vitale Säure, enorme Spannkraft, und Mineralität. Ein endloses Finale begleitet von köstlichen, exotischen Fruchtaromen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Versteigerung.

 

DAS KLEINE EINMALEINS DER WEINVERSTEIGERUNG

Die Weinversteigerung ist in diesem Jahr eine reine online Versteigerung. Sie können, wie gewohnt, im Vorfeld und auch während der Versteigerung Gebote an den Kommissionär Ihrer Wahl abgeben. Der Kommissionär ersteigert dann den Wein im Auftrag des Bietenden. Der Weinkommissionär ist also der Mittler zwischen Winzer und Kunde.

Wenn Sie mit steigern möchten, nehmen Sie im Vorfeld Kontakt mit dem Kommissionär Ihrer Wahl auf.

Nennen Sie Ihrem Kommissionär die Nummer des Versteigerungsloses, die Zahl der von Ihnen gewünschten Flaschen und Ihr Höchstgebot. Der Kommissionär wird dann in Ihrem Sinne versuchen, den Wein möglichst günstig für Sie zu ersteigern. Auch wenn Sie ein höheres Angebot abgegeben haben, zahlen Sie stets nur den Preis, zu dem der Zuschlag erfolgt ist.

Sie können selbst auch online mit steigern. Das Ganze wird dann über den „virtuellen Weinkommissionär“ für Sie abgewickelt.

Der Auktionator ruft das Versteigerungslos auf und beginnt mit dem im Versteigerungskatalog ausgewiesenen Taxpreis. Gesteigert wird in, je nach Höhe der Gesamtsumme, unterschiedlich großen Schritten, bis keine höheren Gebote für das gesamte Versteigerungslos mehr eintreffen. Selbstverständlich muss der Interessent keine ganzen Lose ersteigern, sondern nur die Menge, die er im Vorfeld oder während der Versteigerung dem Kommissionär angibt.

Wenn keine höheren Gebote für das gesamte Los mehr eingehen, erteilt der Auktionator durch Hammerschlag den Zuschlag. Das Versteigerungslos erhält derjenige Kommissionär, der das höchste Gebot abgegeben hat. Häufig wird das Los aber unter mehreren Kommissionären aufgeteilt.

Bedenken Sie, dass auf Ihr Gebot noch die gesetzliche Mehrwertsteuer aufgeschlagen wird und der Kommissionär eine prozentuale Provision verlangt.

 


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